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Alles nur Show

Posted by admin on Nov 5, 2008 in am thema vorbei, kritik von oben

Was für ein Showdown - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das Weiße Haus wird Farbiger, doch während in normalen Ländern Menschen an die Urne gehen, um direkte Mehrheiten für Ämter und Parteienkonstellationen zu schaffen, war dies im Land der begrenzten Unmöglichkeitenden natürlich ganz anders … Die Medialisierung der Politik hält an.

Es ist zum einen so eine Art Eurovison Song Contest (US Vision Song Contest), wobei mit Song eher die zur Wahl stehende Person gemeint ist; das klingt aber nicht so griffig. Zunächst die Vorentscheide in den Teilnehmerländern (Vorwahlen) - dann nach einer unendlichen Show (Wahlkampf) sind die Zuschauer (Wahlberechtigten) aufgerufen, für ihr Lieblingslied  (Kandidat) zu stimmen. Bis die Telefonleitungen (Wahllokale) geschlossen werden, passiert erst mal nichts - bis auf ein paar Mutmaßungen über den Ausgang des Wettbewerbs (Hochrechnungen). Zum Finale heißt es dann in Variationen “Zehn Punkte für dieses oder jene osteuropäische Land” (”Zehn Wahlmänner für diesen oder jenen Kandidaten”). Die Entscheidung fällt meist zu sehr fortgeschrittener Stunde (die Entscheidung fällt meist zu sehr fortgeschrittener Stunde).

Auf der anderen Seite ist auch eine Ähnlichkeit zum Schlag den Raab (Yes We Can) nicht von der Hand zu weisen. Nach der telefonischen Publikumswahl über den Herausforderer (Vorwahlen) haben nur noch zwei Spieler (Kandidaten) eine reelle Chance auf den Sieg (Präsidentschaft). Sie treten in bis zu 15 Disziplinen (50 Bundesstaaten) gegeneinander an, die unterschiedlich viele Punkte (Wahlmänner) bringen. Es geht tatsächlich nicht um die Anzahl der Siege (direkte Demokratie), sondern über die Gewichtigkeit (Florida) derselben. Es gibt also Matchpointspiele (Battleground States), die auch vorzeitig eine Entscheidung über das Preisgeld (befristeter Mietvertrag im Weißen Haus) herbei führen können. Die Entscheidung fällt meist zu sehr fortgeschrittener Stunde (die Entscheidung fällt meist zu sehr fortgeschrittener Stunde).

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Spaß am Dienstag

Posted by admin on Nov 3, 2008 in am thema vorbei

… auch bekannt als Super Tuesday.

Dabei geht es um mehr als nur die Entscheidung über den mächtigsten Mann der Welt - auch eine Frau stellt sich der Abstimmung: eine vergleichsweise junge Politikerin, in die zwar lange große Hoffnung gesetzt wurde, die aber aufgrund einiger Patzer auch in der eigenen Partei nicht unumstritten ist. Ihre langen dunklen Haare, das gewinnende Lächeln und eine Designerbrille, ließen sie zum Vorbild für viele Frauen werden. Bei Männern jedoch führten die optischen Attribute eher dazu, sie zu unterschätzen. Zu recht oder zu unrecht, entscheidet sich morgen.

Wenn Andrea Ypsilanti gewinnt, ist sie Ministerpräsidentin in Hessen, wenn sie verliert, sind große Fernsehauftritte á la Heide Simonis nicht ausgeschlossen. Vielleicht sogar mit ihrer us-amerikanischen Zwillingsschwester Sarah Palin, die auch nur ungern nach Alaska zurück kehren möchte. In der Tradition von Hauser und Kienzle könnten sie dann als das doppelte Lottchen ihre linken und rechten Ansichten publikumswirksam vertreten.

Den möglichen Namen des Formats entnehmen Sie bitte der Artikelüberschrift.

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Robson vom Dach

Posted by admin on Okt 28, 2008 in opium fürs volk

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L-Train To Manhattan: Test-Drive from Rob Steiger on Vimeo.

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Tage wie diese …

Posted by admin on Okt 27, 2008 in am thema vorbei, opium fürs volk

Bei VW geht die Post ab, während BMW und Mercedes die Produktion zeitweilig einstellen und vorerst niemanden mehr einstellen.

Anders: Porsche steigt bei VW ein, die Deutsche Bank bei der Post - mit unterschiedlichen Ergebnissen an der Börse. Einsteigen bei der Deutschen Bahn wird dafür teurer und die FDP steigt unter der Führung eines Ehebrechers (und nun ehemaligen Agrar- und Gesundheitsministers) in den eigentlich klassischen Singlehaushalt der CSU ein und die Christen müssen mit ZUGeständnissen bezahlen.

Die Wiederum sollen auch von den Managern der Bahn kommen, die keine Boni mehr b-kommen sollen. B-Obama erhält dafür die Stimmen der Zeitungsleser (NY- und Financial Times, Washington Post und Praline).

Nacktscanner an Flugzeugen sind doch keine so gute Idee, ebenso wie der sinnlose Vergleich von IFO-Chef Sinn, dass Bankmanager in Zeiten des Web 2.0 wie die Juden im dritten Reich behandelt werden.

(c) Spiegel SPAM dazu:
sinnlos

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Herr Bundeskommissar

Posted by admin on Okt 15, 2008 in am thema vorbei

Tatortlegende Peter Sodann tritt für die Linke als Kandidat gegen Köhler und Schwan für das Amt des Bundespräsidenten an. Eine gute Idee; auch Ronald Reagan war erst Schauspieler und dann Staatsoberamt. “Sabotageauftrag Berlin” (1942) war einer seiner größten Erfolge. Zufall?

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