Posted by admin on Nov 19, 2008 in
am thema vorbei
Zumindest müssen sie nicht zwingend von der intelligenten Muse geküsst sein, wie man regelmäßig in den Interviews nach Spielende erkennen - oder auch der aktuellen Pisa Studie entnehmen kann. Der Berliner Kurier titelte zurückhaltend “Ossis schlauer als alle”.
Zurück zum Fußball. Da der Ossi, Lenker und vor allem Denker Ballack gegen die Engländer ausfällt, darf die Frage erlaubt sein, ob der nun als einziger verbliebener Ossi im Kader auch das aktuelle Monopol inder Mannschaft hat, einen IQ höher als erreichtes Lebensalter nutzen zu können. Mit Intelligenz und Herkunft kann der junge Adler auf dem Weg zum WM-Titel 2010 zum Überflieger werden. Ich sehe schon T-Shirts mit dem Konterfei des Leipzigers: den Bundesadler auf der Brust …
Aber klappt das mit diesem Team? Gegen die Inselfußballer wurden vom Bundes- und Bastayogi 13 Wessis berufen. Ob der Reservekapitän Schweinsteiger der Schlauste von ihnen ist, darf bezweifelt werden. Zwar fließt auch türkisches (Tasci), spanisches (Gomez) und amerikanisches (Jones) Blut durch die Adern unserer deustchen Kicker, doch die Verantwortung für eine intelligente Spielweise auf der Spielwiese liegt wohl bei vier geborenen Polen (Schäfer, Trochowski, Klose, Poldi), einem Bosnier (Marin) und einem in Guadeloupe geborenen mit französischem Pass (Compper).
Die vier Vertreter des innerdeutschen Warschauer Paktes sind zumindest der Grund dafür, dass der Nachbar im Osten absehbar bei Turnieren nicht besser abschneiden wird als die deutsche Nationalelf. Doch auch gegen drei bzw. elf Löwen wird es heute im Olympiastadion reichen.
Tags: DFB, Fussball, Medien, Pisa, WM
Posted by admin on Nov 5, 2008 in
am thema vorbei,
kritik von oben
Was für ein Showdown - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das Weiße Haus wird Farbiger, doch während in normalen Ländern Menschen an die Urne gehen, um direkte Mehrheiten für Ämter und Parteienkonstellationen zu schaffen, war dies im Land der begrenzten Unmöglichkeitenden natürlich ganz anders … Die Medialisierung der Politik hält an.
Es ist zum einen so eine Art Eurovison Song Contest (US Vision Song Contest), wobei mit Song eher die zur Wahl stehende Person gemeint ist; das klingt aber nicht so griffig. Zunächst die Vorentscheide in den Teilnehmerländern (Vorwahlen) - dann nach einer unendlichen Show (Wahlkampf) sind die Zuschauer (Wahlberechtigten) aufgerufen, für ihr Lieblingslied (Kandidat) zu stimmen. Bis die Telefonleitungen (Wahllokale) geschlossen werden, passiert erst mal nichts - bis auf ein paar Mutmaßungen über den Ausgang des Wettbewerbs (Hochrechnungen). Zum Finale heißt es dann in Variationen “Zehn Punkte für dieses oder jene osteuropäische Land” (”Zehn Wahlmänner für diesen oder jenen Kandidaten”). Die Entscheidung fällt meist zu sehr fortgeschrittener Stunde (die Entscheidung fällt meist zu sehr fortgeschrittener Stunde).
Auf der anderen Seite ist auch eine Ähnlichkeit zum Schlag den Raab (Yes We Can) nicht von der Hand zu weisen. Nach der telefonischen Publikumswahl über den Herausforderer (Vorwahlen) haben nur noch zwei Spieler (Kandidaten) eine reelle Chance auf den Sieg (Präsidentschaft). Sie treten in bis zu 15 Disziplinen (50 Bundesstaaten) gegeneinander an, die unterschiedlich viele Punkte (Wahlmänner) bringen. Es geht tatsächlich nicht um die Anzahl der Siege (direkte Demokratie), sondern über die Gewichtigkeit (Florida) derselben. Es gibt also Matchpointspiele (Battleground States), die auch vorzeitig eine Entscheidung über das Preisgeld (befristeter Mietvertrag im Weißen Haus) herbei führen können. Die Entscheidung fällt meist zu sehr fortgeschrittener Stunde (die Entscheidung fällt meist zu sehr fortgeschrittener Stunde).
Tags: Fernsehen, McCain, Medialisierung, Medien, Obama, Raab, USA, Wahlen
Posted by admin on Nov 3, 2008 in
am thema vorbei
… auch bekannt als Super Tuesday.
Dabei geht es um mehr als nur die Entscheidung über den mächtigsten Mann der Welt - auch eine Frau stellt sich der Abstimmung: eine vergleichsweise junge Politikerin, in die zwar lange große Hoffnung gesetzt wurde, die aber aufgrund einiger Patzer auch in der eigenen Partei nicht unumstritten ist. Ihre langen dunklen Haare, das gewinnende Lächeln und eine Designerbrille, ließen sie zum Vorbild für viele Frauen werden. Bei Männern jedoch führten die optischen Attribute eher dazu, sie zu unterschätzen. Zu recht oder zu unrecht, entscheidet sich morgen.
Wenn Andrea Ypsilanti gewinnt, ist sie Ministerpräsidentin in Hessen, wenn sie verliert, sind große Fernsehauftritte á la Heide Simonis nicht ausgeschlossen. Vielleicht sogar mit ihrer us-amerikanischen Zwillingsschwester Sarah Palin, die auch nur ungern nach Alaska zurück kehren möchte. In der Tradition von Hauser und Kienzle könnten sie dann als das doppelte Lottchen ihre linken und rechten Ansichten publikumswirksam vertreten.
Den möglichen Namen des Formats entnehmen Sie bitte der Artikelüberschrift.
Tags: Hessen, Medien, Palin, USA, Wahlen, Ypsilanti
Posted by admin on Okt 27, 2008 in
am thema vorbei,
opium fürs volk
Bei VW geht die Post ab, während BMW und Mercedes die Produktion zeitweilig einstellen und vorerst niemanden mehr einstellen.
Anders: Porsche steigt bei VW ein, die Deutsche Bank bei der Post - mit unterschiedlichen Ergebnissen an der Börse. Einsteigen bei der Deutschen Bahn wird dafür teurer und die FDP steigt unter der Führung eines Ehebrechers (und nun ehemaligen Agrar- und Gesundheitsministers) in den eigentlich klassischen Singlehaushalt der CSU ein und die Christen müssen mit ZUGeständnissen bezahlen.
Die Wiederum sollen auch von den Managern der Bahn kommen, die keine Boni mehr b-kommen sollen. B-Obama erhält dafür die Stimmen der Zeitungsleser (NY- und Financial Times, Washington Post und Praline).
Nacktscanner an Flugzeugen sind doch keine so gute Idee, ebenso wie der sinnlose Vergleich von IFO-Chef Sinn, dass Bankmanager in Zeiten des Web 2.0 wie die Juden im dritten Reich behandelt werden.
(c) Spiegel SPAM dazu:

Tags: Autos, Bahn, Banken, BMW, Börse, CSU, FDP, Industrie, Medien, Mercedes, Porsche, Post, USA, VW, Wirtschaft
Posted by admin on Okt 14, 2008 in
am thema vorbei,
kritik von oben
Wozu auch?! Was soll ich mit dem Fernsehpreis? Das hier ist ein Blog! Nachsprechen! B. L. O. G. Noch nicht einmal ein Videoblog, noch nicht! Was soll das?! Fernsehpreis für einen Blog - was für eine bek(n)ackte Idee … Ich verstehe es nicht. Bin ich etwa das DSDS im www? Die Veronica Ferres unter den Bloggern? Nein, verdammt! Wenn überhaupt, dann eher ein Reich-Ranicky der Medien- und Politikkritik. Das klingt … Egal! Klar bin ich auch überheblich, arrogant und habe eine feuchte Aussprache … Aber ich bin im Gegensatz zum Literaturpapst jünger und konsequenter, zu jung und zu konsequent für einen Ehrenpreis …
Nein, ich will das nicht! Für kein Geld der Welt! Da kann kein Rettungspaket der Regierung helfen! Ich will doch keine Almosen! Auch nicht in Millardenhöhe. Und auch keine Sendung mit Gottschalk; wetten, dass …?! Seh ich etwa aus wie so ein bescheuerter Wettkönig?! Und von einem Löw würde ich mich auch nicht rausschmeissen lassen. So!
Das ist doch alles Majestätsbeleidigung!
Tags: Blog, Fernsehen, Medien, Prominente