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Mahlzeit

Posted by admin on Dez 17, 2008 in am thema vorbei

Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen, es ist ja auch nicht jeder mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden und so findet man schnell ein Haar in der Suppe, die auslöffeln sollte, wer sie eingebrockt hat.

Die us-amerikanische FED trägt ihren Teil zur weltweiten Zwangs-Diät bei und erfindet den Lightzins (zwischen null und nullkommazweifünf Prozent).

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Beulen aus Athen tragen

Posted by admin on Dez 9, 2008 in am thema vorbei

Ottonome lassen Steine auf Polizisten rehageln. Der griechische Ministerpräsident Karamanlis deutet den Rückzug der bewaffneten Staatsdiener eher als “kontrollierte Offensive”.

Randale in GRE

Hier: gewaltätiger Jugendlicher (rechts im Bild) - Qelle: Ashton Likes

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110

Posted by admin on Nov 17, 2008 in am thema vorbei, kritik von oben

Polizeiruf? Tatort? Bundespräsident? Binärcode? Nicht ganz. Vor genau 110 Jahren begann die heutige Adam Opel GmbH mit der Autoproduktion, nachdem sie sich als Deutschlands größter Fahradhersteller einen Namen gemacht hat. Damit diese Entwicklung nicht wieder rückgängig gemacht werden muss, sandten die Verantwortlichen einen Notruf an die Politik - sie bräuchten ca. 1.10 Millionen Millarden Euro (Danke@Jan). Zufall?

Vielleicht. Aber wenn die Bankmanager schon betteln kommen dürfen, warum dann nicht auch die Rückbankmanager? Immerhin könnte es sein, dass der General, in diesem Fall Opels Mutter bzw. Motor, richtig sauber macht und sich von allem verabschiedet. Auch von der Solvenz.

Die Folgen wären klar.

(Nachzuhören bzw. nachzulesen in sämtlichen On- und Offline Medien sowie in den Stellungnahmen aller Parteipolitiker und Wirtschaftsexperten.)

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wir waren doch alle mal jung …

Posted by admin on Okt 21, 2008 in am thema vorbei

Als der 18. Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Joseph Ackermann, werbewirksam versprach, es würde sich schämen, während der momentanten Krise Staatshilfe in Anspruch zu nehmen, reagierten Bundeskanzlerin und Finanzminister pekiert. Nur der alte, weise Mann der SPD, Franz Müntefering, blieb mit einer für Politiker untypischen Ehrlichkeit gelassen: “Jeder gibt mal ein Interview, das nicht stimmt.” Und weiter: “Ich kann das nur seinem jugendlichem Übermut zugute halten.”

Richtig. Ackermann ist nicht nur 18. Chef seines Instituts - und damit gerade so volljährig - sondern auch im wirklichen Leben erst 61 Jahre alt. Also höchstens im sechsten Frühling seiner selbst. Und der neue, frühere SPD-Vorsitzende weiß mit seinen unglaublich alten 68 Jahren genau wovon er spricht. Nicht alles stimmt, was man so von sich gibt, meistens liegt es an der Jugendlichkeit und mangelnder Erfahrung.

Ein Auszug von gesagtem und anders gemeinten:

Völlig sinnentleert und im zarten Alter von 65 sagte der heutige Methusalem Münte über Andrea Nahles: “Die kann Partei.”, meinte aber: “Die kann uns mal.” Im selben Jahr erfand er auch die “verantwortungslosen Heuschrecken”, die durch Fehlinterpretationen der Presse für den Niedergang der Wirtschaft verantwortlich gemacht werden sollten. Gemeint waren allerdings tatsächlich “verantwortungslose Heuschrecken”, also Viecher, die in Überzahl wichtige Nahrungsmittel vor allem in dritten Welt vernichten.

Höhepunkte missverständlicher Aussagen aus seiner Jugend (64 Jahre) waren jedoch die Bekenntnisse “SPD-Vorsitzender ist das schönste Amt neben dem Papst” und “zwischen uns (Schröder und Münte) passt kein Blatt Papier”. Er meinte eigentlich “SPD-Vorsitzender ist das schönste Amt auf dem Papier” und “zu uns (Schröder und Münte) passt kein Papst”.

Nur einmal sagte er in seinen jungen, wilden Jahren (2004 - 2005) die Wahrheit. “Ich kann nur kurze Sätze.”

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Guten Morgan Stanley*,

Posted by admin on Okt 20, 2008 in am thema vorbei, kritik von oben

wenn es dir einmal nicht so gut gehen sollte, kannst du dich vertrauensvoll an unseren Vater Staat wenden. Für dich und deines Gleichen tritt heute ein Rettungspaket in Kraft; doch Vorsicht: alles hat seinen Preis …

Nicht nur dass die Staatshilfe pro Bank auf jämmerliche 10 Millarden EUR beschränkt ist, die Regierung will sich bei finanziellem Engagement auch in die Geschäftspolitik einmischen. Von den zehn Millarden dürfen nur Millarden für sogenannte Risikooptionen verwendet werden. Da fragt man sich doch, wer ist hier der Profi? Doch damit nicht genug. Managergehälter werden bei Staatssupport auf Beinahe-Sozialhilfe (in Worten fünfhunderttausend EUR) gesenkt. Dies als Karriereknick zu bezeichnen, wäre noch stark untertrieben. Gott sei Dank, soll es auch Ausnahmen geben.

Weiterer Wermutstropfen: Institute, die einmal der Droge Staatshilfe verfallen sind, können sich von allen Dividenden im Zeitraum der Teilverstaatlichung verabschieden; denn die will der feine Herr Finanzminister in einem Fonds gewinnbringend anlegen. Da sind Montagsdemos der Bankenaktionäre vorprogrammiert.

Diese neue Art des Sozialismus ist übrigens bis 2012 beschränkt. Warum aber ausgerechnet die BayernLB sich als erste Bank an den Pranger stellen möchte und noch vor dem Inkrafttreten Interesse an diesem Schnellschuss des so genannten Rechtsstaates angemeldet hat, ist nur auf den ertsen Blick überraschend. Uli Hoeneß möchte die Abfindung für Jürgen Klinsmann bei einer möglichen Vertragsauflösung finanzieren.

Es gibt sie also noch: Manager, denen man vertrauen kann und die nicht in jedem knappen Sieg, z.B. in Karlsruhe, eine Galavorstellung erkennen wollen …

* oder jede andere Bank

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