gemeinsam einsam
Die Gemeinsamkeiten von Ypsilanti und Palin wurden ja bereits thematisiert - jedoch fälschlicher Weise auf die Äußerlichkeiten begrenzt. Nachdem das mit den Wahlen scheiterte - in Hessen gabs keine, in Amerika ein Debakel - finden sich beide in einer zerstrittenen Partei wieder, in den sie selbst so beliebt sind wie Bankmanager bei der Bevölkerung.
Hätten sie sich doch, statt im aktuellen Intrigantenstadl in ihrer politischen Heimat unterzugehen, doch lieber zum gestrigen Integrationsgipfel in Berlin begeben. Dort wurden knallharte Fakten wie “Migranten gehören in unsere Gesellschaft” und “Wir müssen offen sein, für die bei uns leben” endlich einmal ausgesprochen, ohne das daraus irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen wären.
Was das mit den Powerfrauen zu hat? Auch sie können warme Worte zur Zeit sehr gebrauchen …
