Manager haben es dieser Tage nicht leicht, doch manche Probleme werden erst ohne Manager sichtbar. Laut Spiegel vom 6. April 2009 wirkt die Managersuche auf Schalke “wie eine verunglückte Castingshow” … Eine schöne Idee, die das Aktuelle Kochstudio gerne aufgegriffen hat. Mit der Wortwahl von Heidi Klum an die Adresse von Larissa und Katrina (Erstausstrahlung am 2. April 2009) sollte der nächste Sportchef für den Revierverein gefunden werden. Hier seht ihr das Ergebnis.
Der Dank gilt Stephan, der licht-, ton- und bildtechnisch den Standard hob und natürlich an John, der schnitt, gestaltete und die richtigen Fragen stellte und Xenia, die als angehende Veranstaltungsfrau der [ *] keksbox Maske sowie Kamera-, Regie- und Produktionsassistenz in Personalunion übernahm. Jan brachte Sounds und gute Laune mit ein und ließ eine Stunde GNTM über sich und sein MacBook ergehen, während unsere Mitbewohner, die Drupalizers, kurzfristig ihre Büroräume zur Verfügung stellten. Dankedankedanke.
Theaterschauspieler leben vom Applaus. Bei einer Internetshow gibt es “Plays”, “Comments” und “Questionnaires” (Umfragen) - so auch hier: Zehn kurze Fragen zur zweiten Folge.
Mehdorn ist zurück getreten. Wie süß! Monate-, wenn nicht sogar jahrelang war dies nur frommer Wunsch von Verkehrsministern, Oppositionspolitikern, Gewerkschaftern, Zeitungslesern und … äh … genau Bahnfahrern. Zur Strafe muss er sich jetzt trotzdem bei jedem einzelnen Mitarbeiter, jedem Verkehrsminister … und jedem Bahnfahrer entschuldigt.
“Entschuldigung für den verfrühten Rücktritt, die verspätete Spionage und die pünktlichen Züge.”
Bei VW geht die Post ab, während BMW und Mercedes die Produktion zeitweilig einstellen und vorerst niemanden mehr einstellen.
Anders: Porsche steigt bei VW ein, die Deutsche Bank bei der Post - mit unterschiedlichen Ergebnissen an der Börse. Einsteigen bei der Deutschen Bahn wird dafür teurer und die FDP steigt unter der Führung eines Ehebrechers (und nun ehemaligen Agrar- und Gesundheitsministers) in den eigentlich klassischen Singlehaushalt der CSU ein und die Christen müssen mit ZUGeständnissen bezahlen.
Die Wiederum sollen auch von den Managern der Bahn kommen, die keine Boni mehr b-kommen sollen. B-Obama erhält dafür die Stimmen der Zeitungsleser (NY- und Financial Times, Washington Post und Praline).
Nacktscanner an Flugzeugen sind doch keine so gute Idee, ebenso wie der sinnlose Vergleich von IFO-Chef Sinn, dass Bankmanager in Zeiten des Web 2.0 wie die Juden im dritten Reich behandelt werden.
Lange angekündigt, lange diskutiert und dann doch nur auf die lange Bank verschoben. “Liebe Anleger, die Ankunft der Deutschen Bahn an der Börse verschiebt sich wegen der internationalen Finanzkrise auf unbestimmte Zeit. Bitte nutzen Sie auch unser reichhaltiges Angebot im Bordrestaurant: Heute: Hinterschinken vom Dachs.”
Nach den Protesten des Volkes und aus der Politik streicht die Deutsche Bahn nicht den vorgesehenen Bedienzuschlag für Schalterkunden sondern die Bedienung als solche. Die Kunden werden also weiterhin nicht bedient sondern abgefertigt. Ein entsprechender Abfertigungszuschlag samt Beleidigungsobelus und Verspätungsaufpreis wird derzeit wohlwollend vom Bahnvorstand geprüft. Das wird teuer.