Ergebnisse zur AKS Umfrage “Topmanager”
Die zweite Ausgabe ist seit knapp zwei Wochen online und wieder wurde die Möglichkeit genutzt den kurzen Fragebogen auszufüllen und sich so an der Entwicklung des Formats zu beteiligen. Vielen Dank für das kritische Feedback - hier kommt die (vorläufige) Auswertung.
P.S. Bei der Wahl ProReli vs. ProEthik hat Jürgen Klinsmann gegen Jupp Heynkes verloren.
Die erste Frage beschäftigte sich mit dem direkten Vergleich von erster und zweiter Folge.
Immerhin 82% fanden es besser, (…) weil knackiger; das freut mich. Die verbleibenden 18% waren zu jeweils gleichen Anteilen der Meinung, der zweite Teil war genauso gut bzw. genauso schlecht wie der erste - in jedem Fall genauso. Niemand, der sich in der Umfrage äußerte, fand es schlechter.
Auch hier wollten wir es anhand der 10 Punkte Skala genau wissen.
Jeweils 18% gaben bescheidene drei, befriedigende fünf Punkte und erfreuliche sieben Punkte. 9% konnten sich sogar zu acht Punkten hinreißen lassen. Meistgestimmt wurde mit 36% für die sechs Punkte. Damit liegt der Durchschnitt mit 5,6364 Punkten etwas niedriger als bei der ersten Folge. Was etwas widersprüchlich zur ersten Frage klingt, aber die Ansprüche der Zuschauer widerspiegelt.
Als nächstes die Frage nach den Highlights.
10% stimmten für alles, 0% für gar nichts - das ist beruhigend. In der Einzelauswertung lagen die Moderation und die Grafiken mit jeweils 29% weit vorne, gefolgt von dem Vorspann (19%) und dem Casting (14%). Letzteres ein eher mittelmäßiger Wert wenn man bedenkt, dass dies Hauptbestandteil der Sendung war. Ein Punkt, der schon in der ersten Umfrage aufgefallen ist.
Lag es diesmal an der Kombination aus Fußball und Castingshow?
Wohl eher an Art und Weise des Gesamtkonzeptes, dem Rahmen, der den Themen gegeben wird … 82% fanden die Variante, den heißen Stuhl auf Schalke zu casten, spannend bzw. realistisch und sehen das Format “The Next Topmanager” in naher Zukunft auf Sat. 1 … Dagegen machten 18% keinen Hehl daraus, dass sie die Umsetzung erstens zu konstruiert und zweitens zu uninspiriert fanden. Auch hier gab es null Stimmen, welche die Themenwahl/-verknüpfung direkt verteufelten.
Wo wir gerade bei Stimmen und Stimmungen sind, was kam nach zwei Folgen AKS zu kurz.
71% sagen die witzige Medienkritik, 29% stimmen für die politische Satire, was auch einiges über die (vorhandenen oder geschürten) Erwartungshaltungen von Produzenten und Zuschauern aussagt. Zumindest hat keiner Schauspielerei oder Rezepte vermisst. Trotzdem - so könnte man es übersetzen - wird mehr Konfliktbereitschaft, Bösartigkeit und Humor erwartet.
Wir haben die Länge der Show im Vergleich zur ersten Ausgabe um ungefähr die Hälfte gekürzt.
9% ist dies egal. 55% fanden es diesmal eher zu kurz, nach dem das erste Kochstudio für die Hälfte der Zuschauer zu lang war. Dagegen sagten 36% das war Spitze (übrigens 9% weniger als in der ersten Ausgabe)! Aber immerhin …
Von der Länge der Show zur Häufigkeit derselben.
Überraschende 91% warten gerne mal einen Monat, wenn dies der Qualität zuträglich ist, während 9% es dann doch häufiger sehen wollen würden (ohne Qualitätsverlust versteht sich).
Alles in allem sind wir auf dem richtigen Weg, auch wenn noch einiges an Arbeit vor uns liegt. Der Druck auf die dritte Ausgabe ist auf jeden Fall hoch. Morgen folgen dann noch Fragen und Statements zur Topmanager-Show.
