Musiker sind doch nur Marionetten …

Posted by admin on Mrz 16, 2009 in opium fürs volk |

Hört sich sehr sozial- bzw. kunstkritisch an (Vgl. John Niven “Kill your Friends”), bezieht sich aber nur auf die Präsentation von musikalischen Werken in Musikvideos. Die Technoversion “einer Insel mit zwei Bergen” fehlt bewusst … Bei den Videos fällt auf, dass die Bilder dem Inhalt widersprechen. Klassische Text-/Bildschere.

Morgen geht die Bombe hoch … und ich schau, schau, schau … Life in Technicolor.

Der Tobi und Das Bo besingen bzw. besprechen in den 90ern den Weltuntergang in beinahe kindgerechter Darstellung. Eine Message des Songs ist heute noch klarer als damals: “Früher war alles besser.” - Zum Beispiel Musik, Text und Spaßfaktor der beiden Sterne de luxe …

Coldplay besingen das digitale Zeitalter zunächst in einer Performance 1.0, bevor die Special Effekte ausgepackt werden - und lassen dann die Gäste des Kindergeburtstags ratlos zurück. Immerhin: Die Band hatte selten so viel Ausstrahlung.

Selig wollen, verkopft wie man sie kennt, das Universum sehen, werden jedoch gelenkt bzw. festgehalten und müssen mit der Phantasie reisen. Als wären sie nie weg gewesen, klingen sie immer noch wie vor 15 Jahren. Erstens: Ist das gut oder schlecht? Zweitens: Wer sind da die Strippenzieher?

Selig - Schau Schau - MyVideo (bei Youtube ist die Einbettung verboten und bei MyVideo kommt so was bei raus … einfach auf den Link klicken.)

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