GEMA zurück an den Herd

Posted by admin on Nov 26, 2008 in am thema vorbei, kritik von oben |

Man hätte es sich denken können. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA, finanziert ja schon länger den Lebensstil von Dieter Bohlen und damit die Leiden zahlloser Teppich- sowie Boxenluder und ist selbst um keinen Deut besser.

2006 wurde ein Personaldirketor (keine Direktorin) gesucht und ohne Auschreibung gefunden. Eine findige Mitarbeiterin (kein Mitarbeiter) hat sich trotzdem beworben und wurde aber nicht berücksichtigt. Da begann sie zu rechnen. Das können die Jungs und Mädels der GEMA übrigens sehr gut. Sie sind die einzigen, die die Aufteilung von knapp 900 Millionen Euro jährlich verstehen, mit den übrigens durch die Vereinsstruktur kein Gewinn gemacht werden darf. Die Antwort ist Dieter Bohlen.

Jedenfalls stellte die Mathe-Maus fest, das bei der GEMA 85% der MitarbeiterInnen (nicht Mitarbeiter) weiblich sind, dieser Prozentsatz sinkt in der Führungsebene auf 0%. Diskriminierung! Das fand auch das Landesarbeitsgericht in Berlin. Das GEMA-Girl bekam 20.000 Euro Schadensersatz, knapp 30.000 Euro Verdienstausfall sowie eine Gehaltsdifferenz, die nicht weiter konkretisiert wurde, zugesprochen. War sowieso nicht genug. Ebenso wie der zukünftige Ex-Arbeitgeber ging auch die Grand Dame der GEMA in Revision.

Wenn das alles nicht klappt, sehen wir das Paymate des Monats November und ihre traurige Geschichte im nächsten Jahr vielleicht tanzend oder rechnend beim Supertalent.

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